Aktionen 2005

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Mehr Kohle für die Bildung!

Unter diesem Motto zogen die JuLis Chemnitz am Donnerstag, 28.04.2005 gemeinsam mit dem Landesvorstand JuliA Sachsen los, um dem Schulsterben in Hohenstein-Ernstthal ein Ende zu bereiten. Investitionen ins Bildungswesen sind DIE Investitionen in die Zukunft unseres Landes.
In den Boden gerammte Holzkreuze, ein überdimensionales Stück Kohle und Plakate sowie Flyer sollten als Protest gegen die Nicht-Einrichtung der 5. und 7. Klassenstufe der Herder-Mittelschule in diesem Jahr stehen. Beteiligt an dieser Aktion waren der Schulleiter Ulf Köhler, der Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal, Erich Homilius, sowie einige Jungliberale, was auch das Interesse der Schulkinder in der Pause weckte.

Die Aktion "Kohle für die Bildung" fand bereits mehrfach in Sachsen statt. Falls du eine Schule kennst, die auch dem Rotstift der Sparpolitik unterzogen wird, dann melde dich bei uns.

Wonnemonat Mai

JuLis Chemnitz gehen neue (Demo-)Wege

01.05.2005, 9.15 Uhr: Es ist wieder soweit. Zum bereits vierten Mal nehmen wir an der von PDS und DGB veranstalteten Maidemo teil. Heißt aber auch, spätestens um 8.00 Uhr aufzustehen. Für einen Studenten also mitten in der Nacht, doch wem erzähl ich das hier. Nun ja, aber immerhin fällt es diesmal nicht so schwer. Ist ja für ne gute Sache und zudem werfen die ersten Sonnenstrahlen des Tages schon vielversprechende Muster der Jalousien auf den hellblauen Teppichboden. In der gleichen Farbe erstrahlt auch der Himmel, ein laues Lüftchen weht. Pünktlich am Treffpunkt angekommen warten auch schon die Anderen, in gelben T-Shirts versteht sich. Es ist noch gar nicht lange her, maximal eine Woche ungefähr, da hat FDP-Chef Guido Westerwelle gedroht, die Gewerkschaften bei einem Regierungswechsel abzuschaffen. Aber um ehrlich zu sein kümmert das heute niemanden. Ganz im Gegenteil, diesmal reihen wir uns mit Banner und Plakaten friedlich in den roten Demonstrationszug ein, gehen gemeinsam mit rund 400 Menschen auf die Straße, um am Tag der Arbeit für selbige einzustehen. Selbst unsere unvergessene, rote Gewerkschaftssau wurde extra umlackiert und zieht nun mit uns in den Farben des Freistaats. Einen passenden, traurigen Anlass gibt es natürlich auch: Keine Sau bleibt in Sachsen! Das ist auch unser Motto an diesem Tag, mit dem wir auf die Abwanderungsmisere und die heute schon in Bruchteilen spürbare demographische Schieflage der Zukunft aufmerksam machen wollen. Es ist mittlerweile 11 Uhr. Die Beteiligung an der Demo schwindet, nicht nur momentan, sondern auch jährlich. Der Biergarten des Turmbrauhauses gleich neben der Rednerbühne hingegen kann sich nicht über mangelnden Zulauf beklagen. Währenddessen verhallen die Reden im Rund des Neumarktes, prallen förmlich an den Biergläsern ab. Ob diese nun eher halbvoll oder halbleer sind, darüber wird sich heute nicht gestritten, es wird ganz einfach nachbestellt. Ein Ausweg aus der Misere scheinen sie nur darin zu finden, so schlimm es auch klingt. Selbst die Roten können mittlerweile keine überzeugende Alternative bieten. Resignierende Hinnahme macht sich breit. Rote Fahnen werfen Schatten auf den Boden, diese aber ohne ein Gefühl der frohen Erwartung wie etwa noch die Jalousien. Geträumt wird erst nachts wieder, von den guten alten Zeiten. Ändern aber tut sich nicht viel. Chemnitz ist weiterhin allenfalls eine Stadt, wo man herkommt, nicht aber, wo man bleibt.
25.05.2005, 10 Uhr: Die nächste Demo steht an. Ausrichter ist diesmal die GEW Sachsen. Auch diesmal scheint wieder die Sonne und auch diesmal geht es um die Zukunft Sachsens, genauer gesagt um das Bildungssystem. Die Resonanz ist diesmal bedeutend größer. Rund 4000 Lehrer und Schüler treffen sich vorm Karl-Marx-Kopf und ziehen pfeifend durch die Innenstadt, große Teile gar recht vergnügt, immerhin ist fast überall schulfrei und das Wetter hochsommerlich. Ändern wird sich auch diesmal wenig. Schulen werden geschlossen, Investitionen in die Bildung gekürzt, Stellen abgebaut. Ernüchternd.
Deutschland - ein Sommernachtstraum. Träume am Tag, in der Realität also fehlen jedoch. Umso eindringlicher erscheint unser Slogan:
Liberale Visionen. Gestalte mit. www.julis-chemnitz.de

Wir unterstützen den Tierpark Chemnitz

Für die Chemnitzer bietet er bereits eine echte, gern angenommene Alternative in der Wochenendplanung und auch unter der Woche kann er sich großer Beliebtheit erfreuen, wie zum Beispiel bei Schulausflügen. Für Ortsunkundige bleibt er jedoch mangels Ausschilderung ein gut gehütetes Geheimnis - die Rede ist vom hiesigen Tierpark. Spätestens seit der TV-bekannte Leipziger Löwe "Malik" vor ein paar Wochen den an Altersschwäche verstorbenen "Sultan" würdig beerbte und ihm eine Hallenser Löwendame zur Seite gestellt wurde, ist das Interesse auswärtiger Besucher besonders groß. Zudem stand am Wochenende (10. bis 12. Juni 2005) auch wieder das Tierparkfest an.
Also haben sich die Jungliberalen Chemnitz gedacht, das ließe sich verbessern. Mit dem Tierparkchef abgesprochen haben wir am 9. Juni zwanzig selbst angefertigte Schilder an allen großen Chemnitzer Zufahrtsstraßen aufgehangen, um die Besucher auf die Zwickauer- bzw. auf die Neefestraße stadtauswärts zu leiten, von denen es dann zum Tierpark im Chemnitzer Stadtteil Siegmar geht. Mit der Aktion wollten wir ein symbolisches Zeichen setzen und unserer Forderung auf eine dauerhafte Beschilderung Nachdruck verleihen, für die sich die Chemnitzer FDP bei Oberbürgermeister Peter Seifert ebenfalls stark macht.
Auch unterstützen wir den Tierpark mit einer Tierpatenschaft finanziell. Seit inzwischen mehr als zwei Jahren kann sich der Gelbbrustara, von uns "Julio" genannt, über liberale Zuwendungen freuen - und hoffentlich bald auch über zahlreichere, sicher geleitete auswärtige Besucher.

Das längste Siedler-von-Catan-Spiel der Welt

Zusammen mit Hunderten anderer Catan-Fans gelang am 10. September 2005 der Weltrekord-Versuch im Chemnitzer Spielemuseum.

JuLis machen Breitensport: Diesmal Golf

Skifahren in Oberwiesenthal, Paddeln im Spreewald, Teilnahme an Fußballturnieren anderer politischer Jungendorganisationen - das alles gab es schon. Diesmal stand Golfen auf dem Programm. Am Samstag, dem 20. August, begaben wir uns also nach Zschopau und versuchten uns auf dem dortigen Golfplatz. Drei Stunden lang hatten wir Zeit, um bei strahlendem Sonnenschein herauszufinden, ob bisher ungeahnte Talente in uns schlummern. Für einige traf das auch zu. Sie schlugen den Ball nahezu auf Anhieb weit ab und wollen dem Golfplatz demnächst wieder mal einen Besuch abstatten. Andere hingegen begnügten sich mit der Sonne und der Einsicht, dass man wohl kein neuer Tiger Woods werden könne.



JuLis Chemnitz präsentierten sich vor der Mensa

Am Mittwoch, dem 19.10.2005 präsentierten sich die JuLis Chemnitz auf dem Vorplatz der Mensa. Mit dem Thema "Willkommen in Chemnitz! Ade Zukunft!" wurde auf die Sparpläne der Stadt Chemnitz und auf die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer hingwiesen.

 

Mehr Vielfalt und mehr Freiheit!

Wir Jungliberale treten für die Freiheit des Einzelnen ein sowie für einen respektvollen, toleranten Umgang gegenüber Anderen. Kulturelle Vielfalt ist ein Gewinn, die Verwirklichung unterschiedlicher Lebensentwürfe der Schlüssel zu einer dynamischen Gesellschaft. Doch eine grenzenlose Toleranz kann schnell zu diskriminierender Intoleranz und wirklichkeitsfremden Illusionen ausarten. Deshalb fordern wir, dass das Deutsche Grundgesetz einen festen Rahmen vorgibt, auf dessen Boden sich eine starkes, multikulturelles Deutschland entfalten kann.

Der Staat jedoch steht momentan einer offenen Gesellschaft entgegen. Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus schränkt er die Freiheit seiner gesamten Mitbürger gewaltig ein und sieht in jedem Muslim einen potentiellen Islamisten. Auch greift er unabhängig davon immer mehr in die Lebensgestaltung eines jeden Einzelnen ein. Das muss ein Ende haben, Bürgerrechte müssen gestärkt werden!

Das komplette Programm der Bundes-JuLis auf: www.julis.de
Die FDP ist die Partei, die uns gedanklich am nächsten steht. In ihr können wir unsere Visionen am besten durchsetzen und sie kann unsere Interessen im Bundestag vertreten.
Deshalb unterstützen wir sie auch im Wahlkampf. Das Kurzprogramm unseres Partners findet ihr hier: FDP-Programm

Osterhase trifft Weihnachtsmann - Früher an später denken!

"Früher an später denken!" Das ist unser Motto zu Weihnachten und unser Wunsch fürs neue Jahr. Um dies zu unterstreichen, lassen wir seit 2002, also inzwischen schon zum vierten Mal, den Osterhasen los. Auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt sorgt er stets für Aufsehen und Heiterkeit, verteilt Süßigkeiten für die kleinen Besucher und Flyer für die großen.
Doch die Spaßaktion hat einen ernsten Hintergrund. Der demographische Wandel wird sich in Zukunft noch stärker bemerkbar machen. Die Altersstrukturpyramide steht Kopf und das Renten- und Gesundheitssystem werden dieser Last nicht standhalten können. Gleichzeitig werden weniger Kinder geboren. Und die Zuwanderung verläuft nach wie vor unkontrolliert. Parallelgesellschaften entstehen, entweder weil Vorbehalte gegenüber Immigranten existieren oder weil sich jene nicht integrieren wollen. In der Familien- und Bildungspolitik als auch in der Zuwanderungsfrage müssen sich Staat und Bundesregierung an langfristigen Visionen orientieren und nicht, wie heutzutage leider der Fall, im Erreichen kurzfristiger Ziele ihr Heil und ihren engstirnigen Wahlsieg suchen. Familien, die kleinste und wichtigste Zelle des Staates, gehören finanziell entlastet. Auch darf man die Ausgaben für die Bildung nicht dem bestehenden schlechten Konjunkturzustand anpassen und sie nicht prozyklisch immer mehr kürzen. Einsparungen verfehlen hierbei ihr Ziel um 180°, denn gute Bildung kostet zwar, aber schlechte noch viel mehr. Die bisher unkontrollierte Zuwanderung, aber auch die Globalisierung, gebieten es zudem, den deutschen Patriotismus zu stärken. Nur eine bewusste und starke nationale Identität kann einen destruktiven und chaotischen Mix der Kulturen verhindern und einen konstruktiven Rahmen setzen - in Vielfalt geeint, auf dem Boden der deutschen Sprache, Geschichte und des Grundgesetzes. (Siehe hierzu unsere Vielfalt-Kampagne im Herbst 2005.) Im Zuge dessen gehören auch das Renten- und Gesundheitssystem dringend reformiert. Parteipolitische Eitelkeiten gehören dabei hinten angestellt, irgendwelche kommenden Landtagswahlen dürfen nicht interessieren. Denn hier geht es nicht um die Politiker oder Parteibücher, hier geht’s um uns und um unser Deutschland. Deshalb: Früher an später denken!

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