Vorstellung Clemens Heydrich

Vorstellung Clemens Heydrich


Liebe JuliAnerinnen und JuliAner,

liebe JuLis in Sachsen,

nach 2 Jahren als Landesvorsitzender hat Johannes bekannt gegeben, dass er zum 71. Landeskongress zurücktreten will und somit die Position des Landesvorsitzenden der JuliA Sachsen vakant wird. 

Daher werde ich mich am 23. April 2022 zum Landeskongress der JuliA Sachsen als neuer Landesvorsitzender bewerben. Auch wenn der ein oder andere von euch mir bereits über den Weg gelaufen ist, so haben wir in den letzten Monaten viele neue Mitglieder gewonnen, sodass ich mich und meine Ideen für unseren Landesverband in aller Kürze vorstellen möchte.  

Die JuliA Sachsen ist bereits seit über 9 Jahren mein politisches Herzensprojekt. Viele Abende habe ich bei Kongressen, Stammtischen und JuliA-Clubs verbracht. Umso mehr sind mir der Landesverband und seine Mitglieder ans Herz gewachsen, umso mehr habe ich mit zahlreichen anderen Mitstreitern wiederholt Vollgas im Wahlkampf für die FDP gegeben.  Deswegen möchte ich gern an dieser Stelle die Verantwortung für unseren Landesverband übernehmen und gemeinsam mit dem Landesvorstand die JuliA Sachsen voranbringen. Kurz und knackig hier meine vier Punkte, die ich prioritär für den Landesvorstand in Angriff nehmen will:

1) Übergang aktiv gestalten: Wir haben in den letzten beiden Jahren die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren bekommen, Veranstaltungen wurden digital und Landeskongresse mussten ausgesetzt werden. Darunter haben das Socialising und das gemeinsame Miteinander verständlicherweise gelitten. Doch vor der Pandemie war unser Zusammenhalt, das gemeinsame Arbeiten und Diskutieren sowie der nicht zu kurz kommende Spaß die große Stärke unseres Verbandes. Dahin möchte ich mit euch wieder kommen! Der Fokus wird auf der Organisation von Veranstaltungen liegen, um unsere neuen Mitglieder kennenzulernen und alte Freundschaften wieder anzukurbeln. Dabei sind die bisherigen Veranstaltungsangebote zu überdenken, zu modifizieren und zu verbessern, natürlich mit eurem Input für coole und neue Formate.

2) Kommunikation – verbandsübergreifend: Durch die zwangsläufig entstandene Distanz ist die Kommunikation schwieriger und seltener geworden. Für mich hat sich dies in Vorbereitung auf den letzten Landeskongress leider sehr deutlich gezeigt, viele Missverständnisse und Unwegsamkeiten hätten sich durch direkte und nachhaltige Kommunikation verhindern lassen. Persönliche Befindlichkeiten sind nichts für mich, künstlich aufgestaute Distanz unter unseren Mitgliedern und Verbänden muss nicht sein. Alle Kreisverbände sollten untereinander klar kommunizieren und im Dialog mit dem Landesvorstand sehen. Als Landesvorsitzender sehe ich genau darin meine Kernaufgaben: Kontakte knüpfen, bei Problemen als Mediator zu fungieren und gemeinsam mit den Kreisverbänden unseren Landesverband selbstbewusst gegenüber der sächsischen FDP zu präsentieren.

3) Führung des Landesvorstandes – Laissez-faire oder Richtlinienkompetenz?: Bei den letzten Vorstandssitzungen hat sich deutlich ergeben, dass der Landesvorstand 2021/22 eine Kernstrategie für unseren Landesverband erarbeiten möchte. Gemeinsam mit den anderen LaVo-Mitgliedern will ich einen Meilensteinplan ausarbeiten, der uns als roter Faden für die restliche Amtszeit dient. Darin sollen wichtige Ereignisse/Veranstaltungen festgehalten werden, Aufgaben klar formuliert sein und sich unsere Vision für gemeinsames Arbeiten wiederspiegeln. Dies macht die Arbeit für die Vorstandsmitglieder absehbar und planbar – eine wichtige und unumstößliche Komponente im Ehrenamt. Gleichzeitig können wir damit unseren Erfolg messen und kontrollieren, was zur gemeinsamen Motivation und Transparenz der Vorstandsarbeit beiträgt.

4) Jung(,)liberal und selbstbewusst: Die JuliA ist in den letzten Jahren stark gewachsen, dieses Potential müssen wir nutzen! Zahlreiche neue Mitglieder müssen wir einbinden und auch in den Landesverband der FDP integrieren. Als langfristiges Ziel steht bereits jetzt das Wahljahr 2024 im Fokus. Zunächst mit den Kommunalwahlen und später mit den Landtagswahlen. Vor Ort in den Kommunen wird greifbare Politik gemacht, für ein Mitmachen braucht es keine langjährigen Berufspolitiker, sondern engagierte Jungliberale. Bei der Landtagswahl wollen wir als Jungendorganisation als verlässlicher Partner ordentlich mitmischen – erst im Wahlkampf und dann im Landtag! Dafür brauchen wir gute Kandidaten und Inhalte. Machen wir der FDP klar, dass hier die Jungliberalen ein bisschen mitreden wollen. 

Aber nun genug zu den Inhalten und Strategien, bei uns JuliAnerinnen und JuliAnern geht es schließlich auch um das Menschliche: Ich bin Clemens, derzeit 26 Jahre alt/jung (je nach Perspektive), habe an der TU Chemnitz Geschichte studiert und hoffe auf eine erfolgreiche Verteidigung meiner Master-Arbeit in den nächsten Wochen. Beruflich bin ich bereits in der Stadtratsfraktion der FDP in Chemnitz unterwegs. In der JuliA habe ich in den vergangenen Jahren verschiedenste Aufgaben übernehmen können, seit mittlerweile 7 Jahren bin ich mit einigen Unterbrechungen Mitglied im Landesvorstand. Mir oblag zwischen 2018-20 der stellv. Landesvorsitz für Presse und seit Oktober 2021 der stellv. Landesvorsitz für Organisation. Nicht missen möchte ich meine Zeit als Kreisvorsitzender des besten jungliberalen Kreisverbandes in Sachsen (Das ist Chemnitz, sorry Dresden und Leipzig. Btw, bitte gebt mir trotzdem eure Stimmen, thx.) seit 2020. Abseits der JuliA spiele ich Tennis, bin ein Bücherwurm und vereinzelt findet man mich mittelmäßig talentiert in diversen Multiplayer-Games.

Ich freue mich bereits jetzt über die signalisierte Unterstützung der Kreisverbände Dresden und Leipzig und damit auf den Support aller drei sächsischen Kreisverbände. Gebt mir gern eure Anregungen und Ideen mit, die ich gemeinsam mit euch diskutieren und somit unseren Verband weiterentwickeln möchte. Schreibt mir dazu auf den gängigen Plattformen oder fragt bei euren Kreisvorsitzenden nach meiner Handynummer zum Telefonieren.

Viele Grüße

Euer
Clemens